Antimikrobielle Resistenzen im Rampenlicht

Panel discussion auf der AMR Conference 2019

Berlin, 21.03.2019 – Mehr als 330 internationale Experten kamen am 14. und 15. März nach Berlin zur zwölften Berlin Conference on Life Sciences, um über die dringendsten Herausforderungen bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen zu diskutieren.

Veranstaltet wurde die zweitägige Konferenz mit dem Titel „Novel Antimicrobials and AMR Diagnostics 2019“ von der BIOCOM mit Unterstützung der European BEAM Alliance. Die Veranstaltung lockte vor allem zahlreiche kleine und mittlere innovative Unternehmen (KMU) nach Berlin. Denn während viele große Pharmaunternehmen das Feld verlassen haben, arbeiten Hunderte von KMU an neuen Therapie- und Diagnoselösungen zur Bekämpfung multiresistenter Krankheitserreger.

„Die AMR-Konferenz hat sich als professionelle Plattform für gemeinsame Diskussionen und Networking für AMR-Stakeholder aus aller Welt etabliert“, sagt Sandra Wirsching, verantwortlich für das AMR-Konferenzprogramm bei BIOCOM. Vertreter des internationalen AMR Accelerators CARB-X, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD), der US Food and Drug Administration (FDA), GARDP, DZIF, der europäischen Netzwerke JPIAMR und ENABLE, des Global AMR R&D Hub, des neuen internationalen AMR-Zentrums ICARS sowie großer Pharma- und Diagnostikunternehmen, Biotech-Unternehmen und privater Investoren stellten Updates, neue Initiativen und vielversprechende Ansätze vor, um AMR-Innovationen bei der Entwicklung, Finanzierung und Markteinführung zu unterstützen.

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde auf der Konferenz ein Investor Partnering angeboten, um AMR-orientierte Therapeutika- und Diagnostika-Entwickler mit relevanten öffentlichen und privaten Geldgebern zusammenzubringen. „Das Investor Partnering bedeutet einen großen Schritt nach vorne“, kommentierte Sandra Wirsching. „Die Teilnehmer der etwa 200 Gespräche bewerteten sie ausgesprochen positiv.“

Vertreter der Branche lobten die Veranstaltung und betonten, dass es dazu beitrage, die dringend benötigte Aufmerksamkeit für antimikrobielle Resistenzen in der Öffentlichkeit zu erzielen.

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